Vorbeugen und Behandeln

Gut geschützt gegen Erkältungen

Kaum eine Bus- und Bahnfahrt oder Konferenz bleiben im Moment vom typischen  „Hatschi!“ oder rasselndem Husten verschont: Erkältungen und grippale Infekte haben wieder Hochkonjunktur. Dabei gelangen Viren über Mund und Nase in den Körper und verursachen die leidigen Symptome: Husten, Schnupfen, Heiserkeit, oft verbunden mit Kopf-, Hals- und Gliederschmerzen.

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Jetzt ist höchste Zeit, etwas für die Abwehrkräfte zu tun! Mit bestimmten Nährstoffen können Sie Ihr Immunsystem gezielt stärken. Verhaltenstipps können dabei helfen, Erkältungsviren abzuwehren.

Abwehrkräfte stärken

Im Kampf unseres Körpers gegen Erkältungen sind Vitamine und Mineralstoffe unverzichtbar. So sorgt der Mineralstoff Zink dafür, dass sich die Abwehrzellen teilen und vermehren können. Die Einnahme, zum Beispiel als Lutschtabletten, kann die Dauer einer Erkältung verkürzen. Vorbeugend kann Zink sogar deren Entstehung verhindern.

Ist unser Körper dagegen nicht ausreichend damit versorgt, sind die Immunzellen weniger aktiv, Viren und Bakterien haben es leichter, sich im Körper zu vermehren. Zink ist vor allem in Emmentaler und Rindfleisch enthalten. Auch Vitamin C unterstützt die körpereigenen Abwehrkräfte. Unter anderem steuert es die Abwehrreaktionen des Körpers auf Erreger und sorgt dafür, dass bestimmte Botenstoffe ausgeschüttet werden. Diese locken Abwehrzellen des Immunsystems an den Ort der Entzündung, zum Beispiel die Rachenschleimhaut, um die Krankheitserreger unschädlich zu machen.

Wenig bekannt: Bei einer Erkältung kann außerdem die Einnahme der Enzyme Bromelain in Kombination mit Papain sinnvoll sein. Bromelain wird aus der Ananas gewonnen, Papain aus der Papaya. Sie können Abwehrreaktionen des Körpers verstärken und die Schwellung der Schleimhäute reduzieren. Beschwerden wie eine verstopfte Nase oder Atemprobleme können so schneller abklingen.

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Ansteckung vermeiden

Einfache hygienische Maßnahmen können dazu beitragen, sich gar nicht erst mit Erkältungsviren anzustecken. Dazu gehört regelmäßiges und gründliches Händewaschen, zum Beispiel vor den Mahlzeiten sowie vor und während deren Zubereitung. Außerdem nach dem Toilettenbesuch und nach Kontakt mit Erkrankten.

Ideal: Die Hände unter fließendes Wasser halten, 20 bis 30 Sekunden von allen Seiten mit Seife einreiben und nach dem Abwaschen mit einem sauberen Tuch trocknen. Mit ungewaschenen Händen nicht an Mund, Augen oder Nase fassen. Außerdem kann es helfen, engen Kontakt mit erkrankten Personen, zum Beispiel durch Händeschütteln, zu vermeiden.

Und wenn es Sie doch bereits erwischt hat: Halten Sie Abstand zu anderen, wenn Sie Husten oder Niesen müssen. Nutzen Sie ein Einmaltaschentuch oder halten Sie die Armbeuge vor Mund und Nase. Ihre Mitmenschen werden es Ihnen danken.

Quelle: 
A&O Gesundheit Medien- und Verlagsgesellschaft mbH,
14.10.2019

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